Mittwoch, 28. Oktober 2015

Ich heirate eine Familie (fast)

Der Blog wird wiederbelebt!

Nach einem turbulenten Jahr mit neuer Liebe, Umzug und den neuen Aufgaben als Ziehmutti von 2 Kids, habe ich wieder viel Lust meinen Blog zu pflegen. 
Es geht weiterhin um Themen wie Feminismus, Larp, Mode und Trends. Aber es kommt auch ein spannendes neues Feld dazu - Familie und im Speziellen Stiefmutter/ Bonusmama/ Ziehmutter sein. 

Was der Alltag einer Familie mit Herzenskindern an Herausforderungen bietet. Wie das soziale und gesellschaftliche Umfeld damit umgeht. Und entscheidend, wie sich das Leben einer Frau von 'unabhängig mit Freund' zu plötzlich ( und ich meine plötzlich! ) 'Wir sind jetzt eine Familie und leben zusammen' verändert. Das und mehr gibt es demnächst. Ich freue mich auf einen regen Austausch mit anderen Mamas, Ziehmuttis und Papas und allen die hier lesen. 

Wieso sind in Geschichten Stiefmütter immer böse? Sehe ich so aus?
Twittert mir eure Fragen, Ideen und Antworten @Ni_Naseweis #Stiefmutter 

Freitag, 26. September 2014

Rant #herforshe #watson what about teh menz? Wieder einmal...

Ich finde es übrigens voll gut das die jahzehntelange Arbeit von Aktivistinnen ignoriert, und einfach wieder bei Null angefangen wird ( sic ). Denn wo kämen wir denn hin, wenn wir das Tempo und die Komplexität des Themas ( Feminismus) nicht JEDES JAHR neu an die Bereitschaft der Männer ( und Frauen) , die sich damit noch nicht beschäftigt haben, anpassen. Merkt ihr selbst, ne? Die sollen doch froh sein über jeden Stohhalm die pösen Feministinnen!

Tiefergehende Probleme gehen wir dann im nächsten Jahrzehnt an, ne hoppla da gibts ja dann wieder welche die sich damit noch nicht beschäftigt haben. Ist es denn allen die sich über Kritik aus der Expertenecke beschweren, noch nicht aufgefallen, das in den letzten Tagen, anstatt über Themen wie Sexismus, Gender Pay Gap oder Gewalt an Frauen und Mädchen, nur über die Inklusion von Männern gesprochen wird? Kein Austausch von Erfahrungen oder 'erzähl doch mal wie das ist'.

What abou teh menz, löst genau deshalb bei Vielen böses Magengrummeln hervor. Und ich gehöre zu den ausgwählten Erklärbären im Team!

Wie es @baum_glueck so treffend beschreibt:

Toxic masculinity hurts men, but there’s a big difference between women dealing with the constant threat of being raped, beaten, and killed by the men in their lives, and men not being able to cry.

Noch nicht mal das, sondern es wird sich darüber beschwert, dass Männer nicht nett gebeten und eingeladen werden. Anstatt weltweites Allytum und Solidarität, haben wir nur nen paar Promis die Schildchen hochhalten und ganz viele Typen die Feminstinnen angreifen und belehren wollen, ungeachtet ihres jahrelangen Engaments und der schwer erarbeiteten Inhalte.  

Tschuldigung das ich da nicht laut applaudiere!

Kritik an einer unausgegorenen Aktion zu üben, die nicht mal im entferntesten die Probleme ankratzt mit denen wir uns rumplagen, ist völlig legitim und richtig. Expertinnen zu silencen, weil sie endlich mit der nötigen öffentlichen Aufmerksamkeit ausgestattet, mehr wollen als nur 'die Männer habens auch schwer' zu hören?

Protipp: Da werden offene Türen eingerannt. Diese Tatsache wird seit Jahrzehnten unbestritten von Feministinnen verbreitet. Die Einladung wurde schon 100-fach ausgesprochen. ABER wir wollen über dringlichere Probleme zu erst reden. Das ist unser gutes Recht Wenn die Hütte brennt, löschen wir auch nicht zu erst die Tonne vor der Tür.


Sonst sind doch Typen auch so scharf auf Expertentum, warum hier nicht? mansplaining?

Hört den Expertinnen zu verdammt und erwartet keinen Sesamstraßen-Feminismus.
Feministische Theorien und Inhalte sind nicht im Bernsteinzimmer versteckt, sondern frei verfügbar. Wer fragt, kriegt übrigens auch Antwort, aber pauschal belehren wollen, ohne sich auszukennen, fördert nicht die Bereitschaft.

Wir wollen uns verdammt noch mal nicht immer wieder vor Hinz und Kunz rechtfertigen müssen! Also wollt ihr wirklich den Feminismus unterstützen? Dann ran da!

Dienstag, 22. Oktober 2013

long time no see...

Hallo liebe LeserInnen,

ich habe wirklich lange nichts mehr geschrieben. Ich hatte wirklich viele Themen, die mich bewegten in der letzten Zeit, nur fehlte mir oft die Kraft meine Gedanken dazu nicht nur in Tweets oder direkt Freunden mitzuteilen. Oft hatten Andere bereits viel schneller und vor allem klarer artikuliert, worum es (u. A.mir) geht. Nur andere Blogs verlinken, wollte ich dann auch nicht. Aber jetzt geht es wieder los! Frischen Mut getankt durch einen tollen 3-wöchigen Urlaub und einigen erlebnisreichen Cons ( Für Interessierte- was ist L.a.r.p. ) werde ich wieder regelmäßiger schreiben, in der Hoffnung ganz viel Feedback zu bekommen. Aus aktuellem Anlass spiele ich mit dem Gedanken parallel zur fatty fashion fun challenge einen Modeblog für 'inbetweenies' ( nicht normdünn oder dick, sondern die Grauzone dazwischen) aufzuziehen. Denn neben Politik, Feminismus und Musik, interessiere ich mich auch für Mode, hoppla! Wer hätte daran Interesse?
 

Montag, 8. Juli 2013

Pick Up Artist - Abwehrmaßnahmen


Dumme Anmachsprüche können so nerven. Besonders hartnäckig gehen Typen vor, die von einem Pick Up Artist gecoacht werden. Wahllos alles anzubaggern was nicht bei drei auf der Palme ist. 3 Frauen in 10 min anquatschen. Das ist wahllos. beliebig und selten von Erfolg gekrönt. Egal was die gutverdienenden Lackaffen dem vermeintlich 'armen' Mann einreden wollen. Es ist nicht zufällig, nicht sympathisch nicht locker. Es ist einfach nur scheiße. Es geht nicht darum einen netten Menschen kennenzulernen der einem spontan auffällt, sondern eine große Abschussquote ist das Ziel. Tschüss Individualität. Mit einem guten Spruch wird keiner automatisch zum Traumprinz. Mit einem Pick Up Spruch aber wird der Mann mit dem frau ins Gespräch gekommen ist, zum reinsten Horror. 
Es fühlt sich an, als wenn frau ein dickes fettes TARGET inklusive rotem Zielkreis auf der Stirn hat. 
Entgegen zahlreichen Beispielen in der Literatur, hier mal ein Geheimnis:
Wir wollen nicht gejagt werden. Jäger und Opfer. Aktiv und passiv. Die Auswahl trifft nur der Jäger, ob die Gejagte ihn ebenfalls gut findet, ist absolut sekundär. Im Gegenteil, der Pick up Artist macht den größten Fehler den er machen kann. Er akzeptiert kein Nein. Es wird nachgehakt, es wird bedrängt, es werden Grenzen überschritten. Die Gejagte wird nicht als Individuum mit eigenen Wünschen und Grenzen respektiert. Sie ist nur Fickmaterial. Sobald das durchblitzt ist es aus. Denn Konsens ist sexy, Pick Up nicht.